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Diese Briefe erhielt ich von
Kursteilnehmern


Andrea K.

Hallo liebe Frau Kunz,
jedes Mal wenn der Leidensdruck so groß war, dass ich nicht mehr weiter wusste, habe ich auf das Heilmittel zurückgegriffen, was tief in mir vergraben ist → der Humor – unkontrolliert, unangebracht angewendet → aber geholfen hat´s mir! Mit freundlichen Grüßen Andrea K.


Gerlinde

Liebe Erika,

es war ein Wochenende mit Dir und der Gruppe, das ein Mosaik in meinem Leben bedeutet. Im Moment sehe ich erst genau, was für ein Bild ich für Dich gewählt habe. “Schmetterlingsfühler“ die mich an Deine Übung erinnert. Ich staune und bin dankbar. Also, ich wollte dieses Bild auf den vorherigen von mir geschriebenen Brief an meine Tochter kleben, aber es ging nicht. Also, ich sehe darin wieder eine Antwort, wie gut Dein Kurs mir getan hat.
Sei ganz lieb von mir gegrüßt
Gerlinde


Thomas

Hallo Erika,

danke, dass du mir dieses Wochenende Lebensfreude gezeigt hast!
Thomas


Gerlinde

Liebe Erika,

vielen Dank, dass Du mir an diesen 2 Wochenenden mir eine völlig neue Denkweise beigebracht hattest. Mir war ganz fremd, den Körper vom Gefühl her zu erleben. Ich möchte immer gern alles vom Kopf her steuern und mit dem Verstand beherrschen. Dieses Festhalten-Wollen und nicht Locher-lassen-können bezahlte ich regelmäßig mit schmerzhaften Verspannungen und Verhärtungen im Rücken und in den Schultern. Massagen und Gymnastik half da immer nur für kurze Zeit – und war so zeitaufwendig. Ich war ganz überrascht, dass Umdenken und Vorstellungen so starken Einfluss auf die Körperspannungen haben können, wie ich es auf Deinem Seminar erlebte. Nicht Entspannung, sondern Spannungsausgleich mit der Inhärenz-Methode hast Du das genannt.
Ich stelle mir vor, die Sonne scheint sanft auf mein Gesicht und schon löst sich mein verkrampfter Gesichtsausdruck. Dann stelle ich mir vor, dass ich den Kasperl, der auf meinem Brustbein sitzt, in die Welt hinausgucken lasse. Dabei spüre ich, wie sich fast unmerklich mein Brustbein hebt und sich meine Schultern senken. Nach 3 Tagen waren meine Schulterschmerzen weg, ebenso die Verkrampfung in meinem Rücken, die vom Arzt seit einiger Zeit mit Neuraltherapie behandelt wurde. Um eine gesunde Körperspannung zu erhalten ist mir auch die Vorstellung hilfreich, dass mein Kopf wie ein gasgefüllter Luftballon über meinem Körper schwebt und dass mein Becken breit und schwer auf dem Stuhl liegt.
Es ist mir nicht gelungen mit meinem Verstand die krankmachende Spannung aus meinem Körper hinaus zu befehlen. Dank Deiner heiteren Bilder und den lustigen Vorstellungen haben mich schmerzfrei und ausgeglichener gemacht.
Dafür möchte ich Dir noch einmal recht herzlich danken!

Die besten Grüße
Gerlinde


Winfried Kirst

Liebe Frau Kunz,

nach dem ich Sie vor vielen Jahren kennenlernte, habe ich das Bedürfnis, über diese fruchtbare Zeit bei Ihnen, mit den vielen Anregungen zu danken. Es war schon sehr erstaunlich, dass Ihre konkreten, therapeutischen Einfälle gleich umgesetzt werden konnten. Die Ursachen meiner Schwierigkeiten stammten aus der frühen Kindheit. Als ich 4 Jahre alt war, wurde ich mit einem vereiterten Blinddarmdurchbruch nachts in eine Kölner Klinik gefahren. Ich wurde dann von 4 Krankenschwestern plötzlich gewaltsam festgehalten. Ich schrie, als in dem Moment ein Narkosesieb (was ich nicht wusste) über mein Gesicht gestülpt wurde. Ich erlebte dabei den Erstickungstod.
Ich lag dann 3 Tage im Koma und es war nicht sicher, ob ich durch kommen würde. Ich lag ein halbes Jahr im Krankenhaus und musste anschließend das Gehen wieder erlernen. Von der OP blieben 2 riesen Narben übrig, die sich in den inneren Bauchraum fortsetzen, so dass die ganze Verdauung seit jeher sehr mühsam ist und jedesmal, durch das Essen, der Kopfbereich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Es entstand dadurch ein Druckgefühl und Müdigkeit im Kopf.
Das hatte alles zur Folge, dass ich nicht schulreif wurde und in der gesamten Schulzeit nichts lernen konnte, außer Mathematik. Es waren sog. Denkstrukturen, die ich begreifen und anwenden konnte und sonst wirklich nichts. Durch viel Fleiß und besondere Umstände entwickelten sich Möglichkeiten, später eine Handwerksprüfung mit Meisterabschluss und die praktische heilpädagogische und sozialtherapeutische Ausbildung zu absolvieren. Nach 20 Jahren praktischer heilpädagogischer Erfahrung in Heimen, wurde ich dann Sonderschullehrer. Ich hatte aber immer das Problem mit meinem Hals, was mir äußerst unangenehm war.
Besonders morgens baute sich im Rachenraum immer eine intensive Verschleimung auf, sodass es eine Anstrengung war, das ganze rauszubekommen und zu lösen. Meine Frage war, wie könnte ich am Besten dieses Problem angehen, das auf die Menschen störend und unangenehm wirkte. Ich musste mich oft so räuspern, dass es mir peinlich war. Ich war deswegen schon oft beim Arzt. Durch Medikamente kam ich nicht zum Ziel. Es konnte bis zu diesem Zeitpunkt nicht gelöst werden, bis ich Sie kennenlernte.
Sie hörten sich das Problem an. Spontan haben sie mir gleich mit einer einzigen Übung das jahrelange Problem, mit dem ich mich solange herumgequält hatte, im Handumdrehen lösen können.
Es war so verrückt, dass ich mein Erlebnis hier noch einmal kurz schildern möchte. Ich hatte eine zu flache Atmung, einen chronischen Kloß im Hals und einen brummigen Kopf. Sie zeigten mir eine verblüffende Übung. Sie forderten mich auf, spontan vom Stuhl aufzustehen. Das musste ich wiederholen und beobachtete was im Hals passiert. Es stellte sich heraus, dass ich durch diese Art aufzustehen eine Blockade mit Atemstau beobachtete. Gelöst wurde dieser Atemstau, indem der Kopf beim Aufstehen erst gebeugt und dann gestreckt wird. Diesen Vorgang kann jeder bei sich selbst beobachten. In dem Moment fließt der Atem natürlich weiter und die Halsblockade tritt nicht mehr auf. Meine Blockaden wurden dadurch geringer, dabei zeigten sie mir, wie ich am Besten so abhusten konnte, dass es für meinen Hals und Stimme wie eine leichte Massage wirkte, im Gegensatz zum gewaltsamen Abhusten, das den Schleim nicht wirklich wegbrachte. Sie sagten, dass das so Sänger machen würden. Das Problem wurde mit den speziellen Übungen sanft gelöst. Meine Stimme war vorher auch immer belegt. Diese wurde durch verschiedene Übungen trainiert. Auch die Blockaden im Kopf haben sich gleichzeitig vermindert. Es war wie eine Befreiung von meinen jahrelang anhaltenden Problemen. Durch diese intensive therapeutische Arbeit mit Ihnen, habe ich gelernt, das zu tun, was ich schon immer tun wollte. Ich habe gelernt, wie man Texte gut sprechen kann und wie verschiedene Rollen zu spielen sind. Ich fing an, die Texte zu leben und habe seitdem in meinen Vorträgen ein sicheres Gefühl. Es war wie eine Entdeckungsreise zu meinem eigentlichen Potential. Dies veranlasste mich später eine Schauspielschule zu absolvieren und eine Clownausbildung zu machen.
Mittlerweile habe ich ein eigenes Erzähltheater, das ich durch Ihre Arbeit so niemals entdeckt hätte. Ich biete Theaterkurse an, mache Unterhaltungsmusik, und bin sehr froh, dass ich Ihnen damals begegnet bin.

Ihr ehemaliger dankbarer Schüler
Winfried Kirst